Apfelessig – eine Art Alleskönner

Apfelessig ist reich an Mineralien, Magnesium, Kalium, Eisen und essentiellen Vitaminen.

Hat Ihr Hund Probleme mit der Verdauung, versuchen Sie doch bitte erstmal die Gabe von Apfelessig ( bei ernsthaften Erkrankungen ist der Tierarzt unerlässlich) .

Wenn es nur um Verdauungsschwierigkeiten geht, kann Apfelessig tatsächlich eine super Lösung .

 

• Der Appetit Ihres Hundes wird gesteigert.
• Sie können den Durchfall in den Griff bekommen.
• Leidet Ihr Hund unter Verstopfung – auch hier kann  

Apfelessig helfen.
• Die ph – Level werden ausgeglichen .

Täglich einen Teelöffel ins Trinkwasser

 

Apfelessig ist super gut geeignet zur Pflege des Fells sowie für gereizte und/ oder trockene Haut. Dabei wird der Essig direkt aufgetragen.Geben Sie den Essig direkt auf die Bürste und kämmen, bürsten oder striegeln Sie das Fell mit der essiggetränkten Bürste.Der Apfelessig wirkt durch das Bürsten  wie ein Deo,
desodorierend.

 

 

Sobald Sie die Hitze bemerken, geben Sie Ihrer Hündin Apfelessig mit ins Futter. In der Regel werden Hunde zwei mal am Tag gefüttert, das heißt, Sie geben jedes Mal einen Esslöffel Essig dem Futter bei.Der Apfelessig neutralisiert den Geruch, den läufige Hündinnen bei der Hitze entfaltet und nimmt auch größtenteils das Signal auf Hitze im Urin. Läufige Hündinnen dürfen dann sehr gerne überall markieren, ohne dass „liebeskranke“ Rüden anfangen, sich für sie zu interessieren und anstehen.

 

Sie nehmen einfach ein Hundeshampoo  und schäumen Ihren Hund so richtig gut ein, arbeiten Sie das Shampoo oder was Sie zur Hand haben gut ein und verteilen es gleichmäßig ins Fell. Das alleine erstickt bereits die Flöhe. Dann spülen Sie das Shampoo oder die Seife mit Apfelessig aus. Die Flöhe fallen aus dem Fell, denn sie mögen weder den Geruch dieses Essigs noch den Geschmack.Zur Vorbeugung mischen Sie Apfelessig mit Wasser 1:2 (ein Teil Essig und zwei Teile Wasser). Befüllen Sie mit dem Apfelessigwasser eine Sprühdose und besprühen Sie täglich das Fell Ihres Hundes.

 

Wurde Ihr Hund gestochen hilft auch hier Apfelessig.
Damit der Stich nicht anschwillt oder auch besser abheilt, können Sie den Stich mit Apfelessig behandeln.

 

 

  • Um einfach nur der Gesunderhaltung des Hundes Rechnung zu tragen, reicht die Gabe eines Teelöffels von Apfelessig 2 – 3 mal wöchentlich.
  • Apfelessig gibt man ins Trinkwasser und verdünnt ins Futter. Achten Sie bitte wirklich darauf, dass der Essig tatsächlich gut verdünnt ist, bevor sie ihn ins Futter geben.
  • Gehen Sie sparsam mit Apfelessig um. Ein Teelöffel heißt ein Teelöffel und nicht nach Augenmaß.
  • Meiden Sie bei Gabe von Apfelessig die Bereiche um die Nase, Maul oder Augen. Apfelessig kann brennen.
  • Apfelessig bitte nicht auf Wunden geben, nicht auf Schnittstellen o. ä. Überlegen Sie bitte, ob es bei Ihnen brennen könnte – Ja! – Und somit bei ihrem Hund eben auch.
  • Sie lesen, Apfelessig ist ein Essig, den Sie wahrscheinlich in der Küche haben und ein viel größeren Anwendungsbereich abdeckt. Es lohnt sich definitiv, eine Flasche diesen Essigs im Hause zu haben.
  • Was natürlich aber auch klar ist – Apfelessig ist zwar eine Art Alleskönner, aber ganz sicher kein „Allheilmittel“. Zeigt Ihr Hund Symptome, die auf eine Erkrankung schließen,bitte zum Tierarzt und nicht mit Apfelessing bekämpfen

 

Quelle:Wissen-Hund


 

 Interessant ist immer, dass Barfern Religiosität, Fanatismus und mangelnde Toleranz unterstellt wird, ein anfeindendes Verhalten von der Seite der Fertigfutter-Anhänger jedoch vollkommen akzeptabel scheint. Dabei werden Barfer teilweise ganz offen stigmatisiert, angegriffen und stets mit kritischem Blick bedacht.

  • Die Labore bieten BARF-Blutprofile an. Bei Tieren, die Trockenfutter bekommen, scheint dafür keine Notwendigkeit vorzuliegen, obwohl es keinen Beweis gibt, dass Fertigfutter grundsätzlich ausgewogen ist.
  • Im Zusammenhang mit BARF wird vor Salmonellen und anderen Gefahren dieser Art gewarnt, aber keiner fragt danach, wie die Situation mit Fertigfutter aussieht, obwohl bekannt ist, dass beispielsweise getrocknete Kauartikel wahre Bakterienherde sind. So dürfen Therapiehunde nicht gebarft werden, ob ein Hund aber über Fertigfutter zum Infektionsrisiko wird, kümmert niemanden.
  • BARF-Rationen wird immer unterstellt, nicht bedarfsdeckend zu sein. Dabei wird vergessen, dass es für Fertigfutter keine gesetzlichen Anforderungen gibt, sämtliche heute als relevant geltenden Bedarfswerte zu erfüllen. Von jenen, die noch gar nicht erforscht sind, mal ganz zu schweigen. Theoretisch kann jeder ein Fertigfutter herstellen und verkaufen. Sachkunde und Fachwissen sind nicht notwendig.
  • Einige Tierärzte notieren in großen, roten Lettern BARF auf der Karteikarte eines Barfers, um im Anschluss jede Erkrankung auf die Fütterung zurückzuführen. Gibt ein Tierhalter irgendein Trockenfutter in den Napf, erfolgt keine vorwurfsvolle Belehrung, selbst wenn der Hund fütterungsbedingte, gesundheitliche Probleme hat.
  • Barfer sollen ihren Hund alle 6 Wochen entwurmen, obwohl die meisten Tierhalter, die roh füttern, das Fleisch vor der Fütterung gefroren lagern, was nachweislich zum Absterben von Würmern und deren Vorstadien führt, sodass kein größeres Risiko besteht.
  • Barfer müssen sich von Kritikern anhören, sie würden ihre Hunde umbringen, wären geizig und verantwortungslos, während Tierhalter, die billigste bunte Getreidekugeln aus dem Discounter geben, stets gewissenhafte und verantwortungsbewusste Hundeführer sind.

 

Rohfütterung genau erklärt

Bild anklicken


Giftig: Was Hunde nicht fressen dürfen

 

 

Nachtschattengewächse
Zum Beispiel rohe Kartoffeln und Auberginen, auch Kartoffelwasser
Giftige Dosis: unbekannt, hängt von der Konstitution des Hundes ab
Giftstoff: Alkaloide
Symptome: Erbrechen, Schleimhautreizung, Störungen der Gehirnfunktionen

 

 

Rohe Bohnen
Giftstoff: Phasin, ein Protein, das rote Blutkörperchen verklebt.
Giftige Dosis: unbekannt, je nach Konstitution des Hundes giftig
Symptome: Erbrechen, Durchfall

 

Schokolade
Giftstoff: Theobromin
Giftige Dosis: je nach Kakaoanteil wirken 8 bis 60 Gramm pro Kilogramm Körpergewicht giftig. Es sind Todesfälle bekannt.

 

Weintrauben und Rosinen
Giftige Dosis: 10-30 Gramm pro Kilogramm Körpergewicht wirken giftig
Folge: erhöhte Kalziumwerte im Blut, Nierenversagen
Symptome: Erbrechen, Durchfall, Lethargie

 

Zwiebeln
Giftige Dosis: ab ungefähr 5 Gramm pro Kilogramm Körpergewicht und je nach Konstitution des Tieres giftig
Folge: Zerstörung der roten Blutkörperchen
Symptome: Durchfall, Erbrechen, blasse Schleimhäute, Appetitlosigkeit
Ob gekocht, gebraten, getrocknet, die giftige Wirkung bleibt erhalten.

 

Knoblauch
Giftige Dosis: 5 Gramm je Kilogramm Körpergewicht, bei Knoblauchextrakt gilt 1,25 Milliliter pro Kilogramm Körpergewicht. Das heißt: Für einen 20 Kilogramm schweren Hund könnten Knoblauchmengen ab 100 Gramm (ca. zwei Knollen) gefährlich werden, weil sie giftig sind. Wichtig: Egal ob frisch, getrocknet, pulverisiert oder gegart - die schädliche Wirkung bleibt erhalten.

 

Rohes Schweinefleisch
Gefährlich: das (inzwischen selten gewordene) Aujeszky-Virus überträgt die sogenannte Pseudowut, eine Infektion endet bei Hunden immer tödlich. Deshalb gilt: kein rohes Schweinefleisch für Hunde.

Avocados
Giftstoff: Persin, es schädigt den Herzmuskel
Symptome: Atemnot, Husten, Bauchwassersucht

Obstkerne
Giftstoff: Blausäure
Symptome: Erbrechen, Durchfall, Fieber und/oder Atemnot

 

Für Hunde schlecht verträglich

Knochen
in Zubereitung: gekocht, gegrillt, gebraten
Grund: Die aufgeweichte Knochenmasse kann splittern und stopfen.
Gefahr: Verletzungen in Mund, Speiseröhre, Magen, Darm, außerdem Darmverschluss

Knabbereien
Ursache: konzentrierte Salzaufnahme, die besonders für Hunde mit Herz- und Nierenschwäche gefährlich werden kann.
Folge: Der Blutdruck steigt, Herz und Nieren werden belastet.

Milch, Eis
Ursache: der hohe Milchzuckergehalt
Milchzucker kann im Dünndarm des Hundes schlecht verdaut werden. Die Folge für das Tier: Durchfall.

Butter
Kurzkettige Fettsäuren der Butter können schwer verdaut werden, mögliche Folge (je nach Menge): Erbrechen.

Rohes Eiklar
Das im Hühnerei enthaltene Protein Avidin bindet Biotin (wichtig für Haut und Fell) und verhindert die Aufnahme von Biotin im Körper.

 


 

BARF (Bones and raw food) - Die Grundlagen des Barfens

.

Die Grundlagen des Barfens
Für genauere Informationen ist die Fachliteratur unverzichtbar!


1. Barf= Fütterung von rohem Fleisch (auch Fisch) und fleischigen Knochen, ergänzt mit etwas Gemüsezubereitung (Salat, Kräuter, Obst, meist püriert) + ggf. Getreide (Reis, gekochte Nudeln)


2. Verbotene Nahrungsmittel: rohes Schweinefleisch, Schokolade, Tomate, Paprika, Auberginen, Avocado, Zwiebel, Knoblauch (in großen Mengen), Trauben


3. Fütterungsmenge: Beim gesunden ausgewachsenen Hund 2-3 % vom Körpergewicht pro Tag, davon rund 2/3 Fleisch + Knochen, der Rest Gemüse + Sonstiges. Welpen, Junghunde, Sportler etc. brauchen mehr, daher je nach Gewichtsentwicklung des Hundes anpassen. 


4. Möglichst abwechslungsreich füttern, dadurch deckt man den Bedarf an Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen am Besten ab. Geschmackliche Vorlieben des Hundes wenn möglich berücksichtigen. 
Wegen der Omega-3-Fettsäuren sollte viel Fleisch von echten Weidetieren (Wild, Lamm, Bio) und fettreicher Fisch gefüttert werden. Oder hochwertige Öle (z.B. Leinöl, Nussöl, Nachtkerzenöl, Weizenkeimöl als Vitamin E-Lieferant) zugefügt werden. 
Innereien haben viel Vitamin A (alle 2 Tage etwas oder alle 2-3 Wochen komplette Innereienmahlzeit geben), grüner Pansen/Blättermagen hat Enzyme (dann kein Gemüse zugeben). 


5. Mit gewolftem Fleisch und weichen Knochen (Kalbsknorpel, Geflügelhälse, Hühnerklein) einsteigen. Dabei auf Kalzium-Zufuhr achten = genug Knochen, ggf. Kalziumcitrat (21 %) oder Eierschale (33 %) ergänzen, ein Hund braucht zwischen 50 und 80 mg pro Kilo Körpergewicht pro Tag.
Bei der Umstellung auf Barf kann es zu Entgiftungserscheinungen kommen, dann sollte man anfangs immer das Gleiche füttern.
Besonders bei der Fütterung von Welpen und kranken Hunden kommt auf genaue Dosierung an, bitte in einschlägiger Literatur nach lesen.


6. Beim Teilbarf nicht die Futterarten mischen, sondern eine Mahlzeit barfen, die andere Fertigfutter. 


7. Die Kosten hängen im Wesentlichen davon ab, welche Fleischquellen man hat. Mit etwas Recherche können die Kosten aber auf gleichem Niveau wie bei Fertigfutter gehalten werden. Auch der Aufwand ist mit etwas Übung nur unwesentlich größer. 

VORTEILE DES BARFENS:

. Eine kräftige Muskulatur

. ein gestärktes Immunsystem

. glänzendes Fell

. Reduktion üblen Mundgeruchs

. Reduktion und Vorbeugung von Zahnstein

. wesentlich kleiner Kotmengen

 


Giftig und ungesund

Unreifes Obst, Obstkerne und Steine enthalten Blausäure. Die Menge ist zwar sehr gering, begünstigt aber Krankheiten.
Nachtschattengewächse enthalten im unreifen und keimenden Zustand hohe Mengen an Solanin und daher giftig. Im reifen Zustand ist der Solaninanteil minimal. Solanin wird durch Kochen zerstört.
Also nur geringe Mengen davon füttern.

Zwiebeln, Lauch, aus der Familie Allium ist für den Hund giftig bis stark giftig, weil diese Pflanzen N-Propyldisulfid enthalten.
Blumenzwiebeln und deren Blätter und Stengel gehören auch dazu!
In den roten Blutkörperchen (Erythrozyten) führt N-Propyldisulfid aus Knoblauch und Zwiebel zur Bildung von sogenannten Heinz-Körpern, die zum Aufplatzen der Blutzellen führen. Bei einer Aufnahme größerer Mengen von Knoblauch oder Zwiebeln, aber auch bei einer regelmäßigen Fütterung kleiner Mengen führt dieser Inhaltsstoff zu lebensbedrohlicher Anämie (Blutarmut).

Avocados - wenn auch nicht alle Sorten giftig sind, füttern Sie dieser einen für Hunde giftigen Sorte wegen keine.

Schokolade ist für Hunde schon in geringen Mengen hochgiftig. Im Kakao ist ein für Menschen ungefährlicher, für Hunde tödlicher Stoff enthalten: Theobromin.
Je höher der Kakao Gehalt ist, desto höher der Theobromin Gehalt.
Vor allem Bitterschokolade enthält sehr viel davon.

Ranzige Fette sind äusserst ungesund, sie vernichten Vitamin A im Körper.

Weintrauben + Rosinen führen zu Darmverschluss, das kann tödlich enden.



Die Vitamine

Folgend eine kleine Aufstellung über ein paar wichtige Vitamine und worin diese enthalten sind.



Vitamin A

Das Vitamin A ist an der Bildung von Sehpurpur des Auges, von der Haut und Schleimhaut sowie von Hormonen für Wachstum und Fortpflanzung beteiligt. Weiter greift es über die Regulation des Eiweißstoffwechsels in die Bildung von Knochengewebe ein.
Vitamin A kommt in Butter, Eier, Fisch, Fleisch, Leber und Milch sowie in Gemüse als Provitamin.


Vitamin D

Das Vitamin D reguliert den Kalzium-/Phosphor-Haushalt.
Aktives Vitamin D³ ist in Milch, Butter, Eier, Leber, Niere und Fisch enthalten.


Vitamin C

Im Gegensatz zum Menschen kann der Hund Vitamin C selber bilden!

Das Vitamin C ist im Stoffwechsel des jungen Hundes bedeutungsvoll. Es wirkt am Aufbau von körpereigenem Eiweiß mit, beeinflusst die Bildung der Nebennierenhormone, des Adrenalins und der Folsäure, greift in den Eisen- und Kalziumstoffwechsel ein, reguliert den Einbau von Kalzium in das Skelett und bildet Kollagen.


B-Komplex-Vitamine

Vitamin B 6 und B 12 ist für den Aufbau der Skelettmuskulatur unentbehrlich.

Bei einer gemischten Ernährung aus Gemüse, Fleisch und Fisch, sowie Milch- und Getreideprodukten brauchen Sie einen Mangel bei sachgemäßer Zubereitung nicht befürchten.


Vitamin K

Das Vitamin K reguliert die Blutgerinnung. Es ist weiterhin wichtig für das Knochen- und Nierengewebe sowie für die Muskulatur des Skelett- und Bewegungsapparates.

Es kommt in Gemüse, Soja-, Raps- und Olivenöl, Getreide, Milch und Fleisch in natürlicher Form reichlich vor und es wird zudem von den Darmbakterien normal in ausreichender Menge gebildet.